Publikationen & Aktuelles


Internationales Treffen Höchstbegabter – EGG 2026 in Frankfurt am Main

 

Vom 4. bis zum 7. Juni 2026 fand in Frankfurt am Main das internationale Treffen für Höchstbegabte statt. Auch in diesem Jahr kamen Menschen aus zahlreichen Nationen zusammen.

 

Im Mittelpunkt standen Gespräche, Wiedersehen und gemeinsame Erlebnisse; ergänzend gab es Vorträge und Workshops, unter anderem zum Thema Freundschaft. Gerade bei Höchstbegabung geht es um Zugehörigkeit, Resonanz und die Erfahrung, in der eigenen Denkweise verstanden zu werden. In dieser Form entstehen Räume, in denen intellektuelle Tiefe, Sensibilität, Komplexität und persönliche Erfahrung miteinander verbunden werden können. Für meine Arbeit mit hoch- und höchstbegabten Erwachsenen war dieses internationale Treffen erneut fachlich wie persönlich bereichernd. Es berührt zentrale Fragen, die mich in meiner Arbeit seit Jahren beschäftigen: Höchstbegabung als Teil von Identität, Selbstverständnis und sozialer Zugehörigkeit.

 

                                                                                                                                                                                                Frankfurt am Main, im Juni 2026


 

Ein internationales Forschungsnetzwerk zur Höchstbegabung

 

Mit der High Giftedness Expertise Group ist ein internationales Netzwerk entstanden, das sich der Erforschung und Sichtbarmachung von Höchstbegabung widmet. Höchstbegabung, häufig definiert als IQ 145+, ist innerhalb des breiteren Feldes der Hochbegabung bislang ein noch wenig sichtbarer und wenig erforschter Bereich.

 

Seit mehreren Jahren beschäftige ich mich in meiner beraterischen und publizistischen Arbeit mit hochbegabten Erwachsenen. Dabei ist für mich zunehmend deutlich geworden, dass die höheren Bereiche von Hochbegabung ein differenzierteres Verständnis verlangen.

 

Höchstbegabte Menschen können eine besondere kognitive Tiefe, emotionale Intensität, Sensibilität und unkonventionelle Formen der Weltwahrnehmung erleben, die nicht immer erkannt oder angemessen verstanden werden, selbst nicht in fachlichen Diskursen und Praxisfeldern, die sich mit Hochbegabung befassen. Vor diesem Hintergrund freue ich mich, diese Initiative gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen ins Leben gerufen zu haben und fachlich mitzugestalten. Mit der High Giftedness Expertise Group möchten wir zur Forschung, Sichtbarkeit und zu einem differenzierten Verständnis höchstbegabter Erwachsener beitragen. 

 

Die Webseite der High Giftedness Expertise Group ist seit dem 30. Mai 2026 online: highgiftedness.org. 

 


Mein Interview in der FAZ:

Die unerwünschte Hochbegabung der Frauen

 

Heute, am 25.04.26, ist in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, im Ressort „Beruf und Chance“, ein Interview mit mir unter dem Titel „Die unerwünschte Hochbegabung der Frauen“ erschienen. Darin geht es um die Frage, warum Hochbegabung bei Frauen bis heute häufig übersehen oder als Irritation gelesen wird. Herausragende Intelligenz von Frauen braucht gesellschaftliche Awareness und strukturelle Veränderungen: Anerkennung ist ein epistemisches Problem, in besonderer Weise für hochbegabte Frauen. Umso wichtiger ist es, über weibliche Hochbegabung und epistemische Ungerechtigkeit öffentlich zu sprechen. Ich freue mich sehr, dass die FAZ diesem gesellschaftlich und politisch wichtigen Thema Raum gibt. Mein herzlicher Dank gilt der Journalistin Lisa Becker.


Mensa Foundation Speaker Series: Giftedness as Identity

Am 28. März 2026 habe ich für die Mensa Foundation einen virtuellen Vortrag zum Thema „Giftedness, Identity, and Brain Health“ gehalten. Im Zentrum stand die Frage, wie Hochbegabung und Höchstbegabung nicht nur als kognitive Fähigkeit, sondern als gelebte innere Realität verstanden werden können mit Auswirkungen auf Identität, Zugehörigkeit, Selbstwahrnehmung und psychische Nachhaltigkeit.

 

Besonders gefreut hat mich das zahlreiche internationale Publikum, unter anderem aus den USA und Brasilien. Das Interesse, die Aufmerksamkeit und die Offenheit der Teilnehmenden haben mir noch einmal deutlich gezeigt, wie groß der Bedarf an differenzierter Aufklärung über Hoch- und Höchstbegabung nach wie vor ist.

 

In meiner Arbeit erlebe ich immer wieder, dass hoch- und höchstbegabte Erwachsene zwar nach außen oft kompetent und leistungsfähig wirken, ihre innere Erfahrung jedoch häufig unsichtbar bleibt. Umso wichtiger ist es mir, die Awareness für Hoch- und Höchstbegabung weiter zu stärken und zu einer Perspektive beizutragen, die Komplexität, Identität und Lebensrealität ernst nimmt. Mein besonderer Dank gilt der Mensa Foundation für die Einladung und die hervorragende Organisation, insbesondere John Thompson sowie Jessie Mannisto für die freundliche und wertschätzende Zusammenarbeit.


Interview with the Mensa Foundation

Alongside my recent interview with Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), I was pleased to speak with the Mensa Foundation about themes that are central to my work: giftedness beyond IQ, high giftedness, identity, visibility, and brain health.

 

The interview focuses on a question that remains insufficiently understood in public discourse: what does giftedness look like when it is approached not merely as ability, but as lived experience? For many gifted and highly gifted adults, outward competence coexists with inner complexity — including intensity, chronic mismatch, over-adaptation, and the persistent challenge of remaining visible without reducing oneself.

 

In this conversation, I speak about why giftedness is often deeply identity-relevant, why coherence and belonging matter as much as performance, and why conceptual clarity is essential when discussing high giftedness and meaningful forms of support. I also address brain health as a question of long-term psychological and cognitive sustainability: attention, regulation, recovery, resilience, and the capacity to live and work well under load.

 

I am grateful to see these topics receiving attention in both a major German newspaper and an international foundation committed to advancing the understanding of intelligence and human development.

👈 For the full interview, click on the photo.


In der FAZ:

Hochbegabte Mädchen und Frauen sichtbar machen.

 

Am 23. März 2026, ist mein Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erschienen. Im Mittelpunkt stehen hochbegabte Mädchen und Frauen und die bis heute wirkmächtige Tatsache, dass herausragende Intelligenz gesellschaftlich noch immer eher Männern zugeschrieben wird. 

 

Ich freue mich sehr über diese Veröffentlichung, da die FAZ damit ein Thema aufgreift, das lange übersehen, verkürzt oder missverstanden wurde. Mein Dank gilt der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Lisa Becker dafür, dass sie zur öffentlichen Sichtbarkeit und Schärfung des Bewusstseins für dieses wichtige Thema beitragen.

 

Ein zentraler Gedanke des Interviews: Viele hochbegabte Mädchen lernen früh, ihre Fähigkeiten sozial zu dosieren, statt sie selbstverständlich zu entfalten, oft mit weitreichenden Folge für Selbstbild, Bildungsweg und persönliche wie berufliche Entwicklung. Dass dieses Thema in der FAZ Raum erhält, ist ein wichtiges Signal.


OTROVERSION

Eine dritte Dimension der Persönlichkeit.

Mein Artikel in: Praxis Kommunikation 01/2026.

 

Manche Menschen sind sozial kompetent, kommunikativ und präsent – und erleben sich dennoch dauerhaft nicht als Teil von Gruppen, Milieus oder kollektiven Identitäten. In meinem Beitrag stelle ich den Begriff Otroversion vor, geprägt vom Psychiater Rami Kaminski: eine Perspektive, die nicht entlang von Intro- vs. Extraversion verortet, sondern entlang der Achse Zugehörigkeit, innere Kohärenz und Autonomie.

 

Im Artikel beschreibe ich eine für die Praxis typische Spannung: äußere Funktionsfähigkeit bei gleichzeitiger innerer Distanz, oft verbunden mit einer Erschöpfung, die nicht aus „zu viel Sozialkontakt“, sondern aus Konformität entsteht. Außerdem zeige ich, warum dyadische Settings, klare Gesprächsstrukturen und inhaltliche Tiefe häufig als entlastend erlebt werden – und wie Coaching hier den Fokus verschiebt: weg von sozialer Anpassungsoptimierung, hin zu Passung, Integrität und struktureller Stimmigkeit.

 

Mein Dank gilt dem Verlag sowie der Chefredakteurin Simone Scheinert für die sehr gute Zusammenarbeit.


Beyond a Number: Finding My Giftedness

Mensa Foundation (USA) — February 2026

 

In this Mensa Foundation Insights piece, giftedness is explored beyond test scores — as identity, intensity, and the lifelong work of integrating mind, emotion, and meaning.

 

My personal biography is sketched as an example of how giftedness can feel from the inside: growing up between languages and cultures, learning to name intensity, and gradually translating lived experience into professional work — coaching and writing on giftedness and high giftedness at the intersection of gifted identity, self-worth, and sustainable performance.

 

This perspective informs work with gifted and highly gifted adults who seek clarity, alignment, and a life that fits their cognitive and emotional depth.

These themes also shape the Mensa Foundation presentation on March 28, connecting gifted identity and brain health — and what truly supports thriving beyond a number.

 

 👈 Published in full here. 

 


Brain Health Across The Lifespan: Giftedness as Identity
📅 March 28, 2026
🎤 Mensa Foundation Speaker Series (live, virtual)

 

In this session, Alma Dreković explores giftedness not only as a cognitive trait, but as an identity that shapes relationships, self-worth, belonging, and the way stress is experienced in everyday life. The talk examines how gifted identity forms across the lifespan, why it can feel invisible or misunderstood, and how it may show up as intensity, perfectionism, masking, or a chronic sense of mismatch in environments that were not built for high sensitivity and complexity.

 

The session looks at the psychological and relational costs of being unseen — including disconnection and burnout — alongside the strengths of a more integrated gifted identity, such as self-trust, clearer boundaries, and healthier connection with others. Participants will leave with language, perspectives, and reflective prompts that support self-understanding and a more grounded way of relating to giftedness at work, at home, and in community. From insight to application, the session aims to support meaningful and sustainable ways of living with giftedness across contexts.

 

With sincere thanks to the Mensa Foundation (USA) and John Thompson.

👉 Registration here: https://www.mensafoundation.org/events/speaker-series/


When Brilliance Goes Unseen
Mensa Foundation, USA — January 2026

 

In my first article for the Mensa Foundation, I explore giftedness not as a measurable trait, but as a lived and embodied form of identity — one that integrates cognitive intensity, emotional depth, and moral sensitivity. With a particular focus on gifted women, the article examines how early social conditioning, patriarchal norms, and performance-oriented systems contribute to the systematic invisibility of female giftedness. Drawing on qualitative perspectives and psychological theory, it traces how adaptive strategies such as self-monitoring, perfectionism, and the development of a “false self” emerge not from individual fragility, but from structural misrecognition.

 

The article further explores the psychological consequences of late recognition, highlighting the dual experience of relief and grief that often accompanies the belated integration of giftedness into the self-concept. Finally, it argues for environments — in education, organizations, coaching, and psychotherapy — that recognize giftedness as a complex cognitive-emotional structure rather than a mere ability, enabling coherence, authenticity, and sustainable flourishing.

 

👈 Published in full here.


Coaching ist Kunst.

Erzählen, Fragen, Gestalten: Was im Coaching wirkt.

 

Coaching boomt, doch wirksames Coaching bleibt selten. In meinem Artikel für Praxis Kommunikation (Ausgabe 05/2025) zeige ich, warum Coaching weit über Methoden, Tools und Trendformate hinausgeht. Was in der Tiefe wirkt, ist kein Werkzeugkoffer, sondern eine Haltung: Beziehung, Resonanz und die Fähigkeit, im gemeinsamen Dialog kreative Entwicklungsräume zu öffnen.

Auf Basis aktueller Forschung und meiner langjährigen Praxis als Coach, Supervisorin und Karriereberaterin arbeite ich heraus, was professionelles Coaching wirklich ausmacht: klare Struktur, psychologische Tiefe, philosophische Reflexion und die künstlerische Dimension, die im Nicht-Wissen, im Zuhören, Erzählen und Fragen entsteht.

Gutes Coaching bedeutet Verantwortung, Mut und die Bereitschaft, Prozesse nicht zu kontrollieren, sondern zu gestalten. Es ist ein humaner Raum, in dem Menschen sich selbst begegnen können. 


Hochbegabte in Organisationen.

Hochbegabung als strategische Dimension in Coaching und HR-Management.

📖 Neu im Coaching-Magazin (Ausgabe 3 | 2025) mein Artikel:

„Hochbegabte in Organisationen.
Hochbegabung als strategische Dimension in Coaching und HR-Management.“

Der Beitrag beleuchtet, wie Unternehmen die besonderen Potenziale hochbegabter Mitarbeitender erkennen, entwickeln und strategisch nutzen können. Thematisiert werden u. a.:
• Erscheinungsformen von Hochbegabung im beruflichen Alltag,
• typische Herausforderungen in Team- und Organisationskontexten,
• Ansätze für Personalentwicklung, Führung und HR-Strategien.

➡️ Der Artikel ist als CM+-Inhalt im Coaching-Magazin abrufbar.

Mein Dank gilt dem Coaching-Magazin sowie Dr. Christopher Rauen, David Ebermann und Alexandra Plath für die Möglichkeit und die redaktionelle Begleitung. Es freut mich sehr, dass das Thema Hochbegabung in der Arbeitswelt hier die verdiente Sichtbarkeit erhält.

 


INTERNATIONALES TREFFEN HÖCHSTBEGABTER -EGG 2025 IN DUISBURG

 

Vom 29. Mai bis 1. Juni 2025 fand in Duisburg das European General Gathering (Egg) statt, ein jährlich organisiertes, internationales Treffen für Höchstbegabte, veranstaltet von der Triple Nine Society (TNS) und der International Society for Philosophical Enquiry (ISPE). Mitglieder haben einen nachgewiesenen IQ von mindestens +3 Standardabweichungen (ca. IQ 145+). In diesem Jahr nahmen über 200 Menschen aus ganz Europa und darüber hinaus teil. Neben Fachvorträgen und Workshops stand der persönliche Austausch im Zentrum. Das Besondere an dieser Veranstaltung ist die Möglichkeit, sich mit anderen Menschen zu verbinden, deren Denkweise ähnlich ungewöhnlich ist, ohne sich erklären zu müssen. Die Atmosphäre war geprägt von Offenheit, Tiefe und gegenseitigem Respekt.

 

Höchstbegabung ist weit mehr als eine kognitive Besonderheit. Sie stellt hohe Anforderungen an Selbstverständnis, Selbstakzeptanz und soziale Integration. Veranstaltungen wie das Egg schaffen Räume, in denen diese Aspekte nicht nur Platz haben, sondern wertgeschätzt und gestärkt werden. Ich hatte die Gelegenheit, am diesjährigen EGG in Duisburg teilzunehmen. Die Tiefe der Gespräche, die intellektuelle Resonanz und das erlebte Gefühl der Zugehörigkeit waren sowohl beruflich als auch persönlich bereichernd.

 

                                                                                                                                                                                                               Duisburg, im Juni 2025


Hoogbegaafd. De kaartenset voor coaching, therapie en zelfcoaching

 

Das 2023 bei Klett-Cotta erschienene Kartenset für hochbegabte Erwachsene ist ab sofort ebenfalls in niederländischer Sprache erhältlich unter dem Titel Hoogbegaafd. De kaartenset voor coaching, therapie en zelfcoaching. Die Karten richten sich an Coaches, Therapeutinnen und Therapeuten sowie an hochbegabte Erwachsene, die ihre eigenen Denk- und Verhaltensmuster reflektieren und vertiefen möchten. Sie unterstützen strukturierte Entwicklungsprozesse, erleichtern den Zugang zu zentralen Themen der Hochbegabung und bieten ein professionelles Instrument für Beratung, Selbstreflexion und psychoedukative Arbeit.

 

Die niederländische Ausgabe entstand in Kooperation mit dem IHBV – Instituut Hoogbegaafdheid Volwassenen, das seit vielen Jahren eine maßgebliche Rolle in der Erforschung und Unterstützung hochbegabter Erwachsener in den Niederlanden spielt. Die grafische Umsetzung wurde von Janna Kool realisiert. Die inhaltliche Entwicklung und fachliche Abstimmung erfolgte gemeinsam mit meiner Co-Autorin Dr. Noks Nauta. Neben der deutschen und niederländischen Ausgabe liegen die englischen und französischen Versionen des Kartensets bereits druckfertig vor. Für diese beiden Sprachräume suchen wir derzeit geeignete Verlagspartner, um die internationale Verfügbarkeit weiter auszubauen.

                                                                                                           

                                                                                                                     Utrecht, Juni 2025

 


Offenheit, Empathie und Respekt:

Interkulturelles Coaching, eine Schlüsselkompetenz in der globalisierten Welt   

 

In einer Welt, die kulturell vielfältiger und wirtschaftlich globaler denn je ist, wird interkulturelles Coaching zur Schlüsselressource. In meinem Artikel Offenheit, Empathie und Respekt (Praxis Kommunikation, 02/2025) zeige ich, weshalb interkulturelle Kompetenz nicht nur in der internationalen Zusammenarbeit, sondern auch in Medizin, Bildung, Sozialarbeit und Führung zunehmend über Erfolg oder Missverständnis entscheidet. Interkulturelles Coaching bedeutet weit mehr als Wissen über „andere Kulturen“. Es erfordert kultursensible Kommunikation, Ambiguitätstoleranz und ein tiefes Verständnis für die psychologischen, sozialen und wertebasierten Unterschiede in Denk- und Entscheidungsmustern. Ob Low- oder High-Context-Kulturen, Machtdistanz, Zeitverständnis oder kollektivistische Prägung: Kulturelle Codes bestimmen unsere Interaktionen – bewusst oder unbewusst. 

 

Ich zeige praxisnah, wie systemisches Coaching, Stellvertreterarbeit, kulturspezifische oder kulturallgemeine Ansätze sowie konstruktivistische Methoden helfen, Vielfalt als Ressource zu nutzen. Gleichzeitig betone ich die Notwendigkeit eines Perspektivwechsels: Nur wer eigene kulturelle Prägungen reflektiert, kann anderen mit echter Offenheit begegnen. Interkulturelles Coaching schafft Räume für Dialog, Verständnis und Entwicklung – in Teams, Organisationen und der Gesellschaft. Es ist ein Beitrag zu einer inklusiven, zukunftsfähigen Welt.

 


In der neuen Ausgabe der Praxis Kommunikation (6 / 2024) erscheint mein Artikel mit dem Titel: Hinter der Maske: Narzissmus in Coaching und Organisationsberatung. 

 

'Fast jeder Mensch kennt sie: Narzissten und Egoisten. Scheinbar rücksichtslos gehen sie ihren Weg und haben dabei nur einen Fokus: Sich selbst. Die Gefühle der Mitmenschen? Nicht so wichtig. Sie begegnen uns im Beruf als fordernde und ungerechte Vorgesetzte, im Privatleben vielleicht in Gestalt einer egozentrischen Partnerin, einer übergriffigen Schwiegermutter, als Eltern, die ihre Kinder als Aushängeschild benutzen oder als dieser eine Freund, der ausschließlich mit sich selbst und seinen Themen beschäftigt ist. Narzissten in unserem Umfeld sind kräftezehrend und der Umgang mit ihnen kann so schwierig sein, dass man Unterstützung und Strategien braucht, wenn man die zwischenmenschliche Beziehung nicht beenden möchte oder kann. Wir  möchten auch die andere Seite beleuchten: Hat Narzissmus vielleicht auch gute Seiten? Und wie viel Narzissmus steckt eigentlich in Coaches?'

 

Artikel gerne auf Anfrage. Danke an Simone Scheinert und den Junfermann-Verlag!

 

                                                                                                         Düsseldorf, im Dezember 2024                                                                                                            


 

 

 

Am 28.06.2024 veranstaltete der Landesfrauenrat Baden-Württemberg einen Fachtag mit dem Arbeitstitel 'Genug mit weiblichen Rollenstereotypen - effektive Herangehensweise in der Gleichstellung von Frauen und Männern' in Stuttgart. Der Titel meines Vortrages lautete 'Einfluss interner und externer Barrieren auf die Sichtbarkeit weiblicher Intelligenz.' 

 

Die zweite Vorsitzende des Landesfrauenrates BW, die Rechtsanwältin Frau Verena Hahn, hat mich in diesem gesellschaftspolitischen Rahmen dazu eingeladen, mit meiner Buchpräsentation neben dem breiteren Spektrum von Intelligenz auf die epistemische Ungerechtigkeit und die internen sowie externen Barrieren der Selbstverwirklichung von Frauen einzugehen. Mein Plädoyer für weibliche Intelligenz ist im Rundbrief des Landesfrauenrates BW zu lesen. Artikel gerne auf Anfrage.

 

 

                                                                                                    Düsseldorf, im November 2024                                                                                                                                                                            


 

PUBLICATIONS FEATURED IN ECHA NEWS 2024

 

Both my book Weiblich, hochbegabt, unterschätzt (Klett-Cotta, 2023) and the Coaching Cards for the Gifted, developed together with Dr. Noks Nauta (The Netherlands), were featured in ECHA News (Spring 2024, Volume 38, No. 1).

 

ECHA (European Council for High Ability) is one of Europe’s leading professional organizations dedicated to giftedness and high ability. Its newsletter reaches an international audience of researchers, psychologists, educators, coaches, teachers, and other professionals working in the field of giftedness.

 

I am particularly pleased that both publications, the book and the coaching cards, were presented in the same issue, reflecting both the scientific and the practical dimensions of my work on adult giftedness.

 

Source: ECHA News, Volume 38, No. 1, Spring 2024.


Rezension in Psychologie Heute

 

In der Ausgabe 05/2024 von Psychologie Heute wurde mein Buch Weiblich, hochbegabt, unterschätzt rezensiert. Das Buch erschien 2023 im Klett-Cotta Verlag.

 

Unter dem Titel „Geistig überaktiv, emotional hypersensibel“ wird das Buch als Beitrag zur Sichtbarkeit hochbegabter Frauen vorgestellt. Im Zentrum steht die Frage, wie hochbegabte Frauen ihre besonderen Fähigkeiten erkennen, einordnen und entfalten können, jenseits von Selbstzweifeln, Anpassungsdruck und gesellschaftlichen Erwartungen.

 


Coaching the Gifted: Hochbegabte Frauen in Coaching und Beratung

 

Hochbegabte Frauen bewegen sich oft in einem unsichtbaren Spannungsfeld: außergewöhnliche kognitive Fähigkeiten, ein reiches Innenleben, hohe Sensitivität und gleichzeitig strukturelle Hürden, die ihre Entfaltung bremsen. In meinem Artikel Coaching the Gifted (Praxis Kommunikation, 02/2024) zeige ich, warum weibliche Hochbegabung noch immer übersehen, unterschätzt oder mit Klischees belegt wird und weshalb Coaching hier eine entscheidende Rolle spielen kann. Auf Grundlage aktueller Forschung und zahlreicher Begleitungen hochbegabter Frauen beschreibe ich zentrale Herausforderungen wie Perfektionismus, Impostor-Syndrom, Erfolgskonflikte, das Gefühl des Andersseins und die Gefahr eines „falschen Selbst“. Diese Muster sind nicht Defizite, sondern Ausdruck einer intensiven inneren Welt, einer Welt, die professionelle Unterstützung braucht, um sich frei entfalten zu können.

 

Coaching bietet einen Raum, in dem hochbegabte Frauen Identität, Potenzial, Ambivalenzen und Wege der Selbstwirksamkeit reflektieren können. Entscheidend ist dabei ein tiefes Verständnis von Hochbegabung, psychologische Kompetenz und eine Begegnung auf Augenhöhe. Der Artikel zeigt, wie Coaching zur Integration der eigenen Begabung beiträgt – und warum genau hier die Weichen für Sichtbarkeit, berufliche Entwicklung und ein authentisches Leben gestellt werden. 

 


MENSA in Deutschland e.V. Jahrestag 2024 in Duisburg!

 

Meine Buchpräsentation: 'Weiblich, hochbegabt, unterschätzt' (Klett-Cotta, 10/2023)

 

Termin: 5. April 2024, 14.45 - 15.45 Uhr

Ort: Landschaftspark Duisburg-Nord

EventID: 271, Näheres siehe Mensa i.D. e.V.

 

Foto: Landschaftspark Duisburg - Nord, Blick auf Hochofen 2 SW von Dieter Golland

 


Neuerscheinung im Oktober 2023:

WEIBLICH, HOCHBEGABT, UNTERSCHÄTZT

Wie hochbegabte Frauen ihr Potenzial entfalten können

 

Es gibt Unterschiede zwischen Frauen und Männern in ihrer Art und Weise, ihre Hochbegabung zu leben. Die Herausforderung für hochbegabte Mädchen und Frauen ist groß: Sie müssen es schaffen, ihre Weiblichkeit und Intelligenz zu artikulieren und gleichzeitig Akzeptanz zu finden. 

 

'Weiblich, hochbegabt, unterschätzt', eine Synthese aus Wissenschaft, Literaturarbeit und Interviews aus der Praxis stellt den großen Reichtum weiblicher Hochbegabung und die Last ihrer Unsichtbarkeit vor. Die Autorin seziert Innen- und Außenleben hochbegabter Frauen, indem sie typische Charakteristika und Herausforderungen weiblicher Hochbegabung und ihre soziale Dimension skizziert.

 

Die Monografie gibt hochbegabten Frauen die Möglichkeit einer Identifikation und Akzeptanz ihrer Weiblichkeit und Intelligenz. Dabei zeigt sie Wege der Persönlichkeitsentwicklung und des Empowerments auf, jenseits des Prismas gesellschaftlich patriarchalischer Werte. Dieses Buch richtet sich an hochbegabte Frauen und all jene, die eine Hochbegabung vermuten. Gleichzeitig bietet es wertvolle Impulse für Therapeut:innen und Coaches. 

 

                                                                                               Düsseldorf, im Juni 2023, Alma Dreković

 


Ergänzend zu meinem Fachbuch über die weibliche Hochbegabung, das im Oktober 2023  im Verlag Klett-Cotta erscheinen wird, möchte ich jetzt mit einem ergänzenden Buchprojekt starten, mit dem ich Lebensgeschichten hochbegabter Frauen vorstelle. Mein Anspruch ist es, weibliche Hochbegabung sichtbar zu machen und aus dem patriarchalen heteronormativen Korsett zu befreien. 

 

Sehr willkommen sind Frauen ab 18 Jahren mit vermuteter und diagnostizierter Hochbegabung aus dem gesamten Diversitätsspektrum: Alter, soziokulturelle Provenienz, Hautfarbe, sexuelle Orientierung und Identität. Gesucht werden lebhafte, nicht ganz unbelastete, teils schwierige und in jedem Fall komplexe Biografien, um die Fülle des weiblichen Lebens mit (ungeliebter) Hochbegabung greifbar zu machen. 

 

Diese Arbeit soll ermutigende und inspirierende Lebensgeschichten bieten und das Phänomen weiblicher Hochbegabung in lebensnaher Form zugänglich machen und in ihrer Authentizität identitätsstiftend sein. Selbstverständlich wird die Identität der Interviewpartnerinnen geschützt. Sprachen: Englisch, Französisch, Bosnisch/Kroatisch/Serbisch und Japanisch.

                                                         

                                                                   Düsseldorf, im Februar 2023, Alma Dreković


HOCHBEGABUNG

Das erste Kartenset für Coaching, Therapie und Selbstcoaching für Hochbegabte

 

Hochbegabte fühlen und nehmen anders wahr als Nicht-Hochbegabte und fühlen sich deshalb oft nicht verstanden. Das Kartenset ermöglicht einen spielerisch-leichten Zugang zur Hochbegabung und erleichtert so den Gesprächseinstieg in Psychotherapie und Coaching. Die 54 Karten enthalten typische Aussagen, in welchen sich Hochbegabte schnell wiederfinden und geben Denkanstöße zu allen Lebensbereichen: Liebe, Familie, Freundschaft und Arbeit. Ein praxiserprobtes Hilfsmittel für die therapeutische Arbeit und das Coaching im Einzel- und Gruppensetting, im Selbstcoaching sowie in betrieblichen Kontexten.

 

Die 54 Karten mit ausführlichem Begleitbuch 

  • geben neue Ideen und Impulse für Coaching und Psychotherapie
  • ermöglichen die Arbeit am Selbstwert
  • fördern einen gelungenen und selbstsicheren Umgang mit der eigenen Hochbegabung
  • erweitern das Wissen über Hochbegabung  

Die Karten sind in Zusammenarbeit mit meiner Co-Autorin Noks Nauta, Daniel Jennewein (Illustrator) und dem Klett-Cotta-Verlag entstanden. Erscheinungstermin: März 2023. 

Düsseldorf, im November 2022, Alma Dreković  


 Liebe Leser:innen,

 

im November 2021 ist bekannt geworden, dass meine angekündigten Buchpublikationen 'Hochbegabung bei Erwachsenen' und 'Die hochbegabte Frau' vonseiten des Verlages Edition Humanistische Psychologie (Köln) nicht veröffentlicht werden können. Meine Arbeiten werden bei einem anderen Verlag erscheinen. Verbindliche Informationen werde ich zum gegebenen Zeitpunkt auf der Website bekannt geben. 

Die fachliche Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex Hochbegabung als Autorin bleibt weiterhin Fokus meiner Arbeit. Haben Sie vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.

Düsseldorf, im Januar 2022, Alma Dreković


Interkulturelle Kommunikation in der Medizin (Springer, 2020) 

 

Das Buch zeigt aus multiperspektivischer Sicht, wie elementar die interkulturelle Kommunikation auf Augenhöhe für ein Arzt-Patienten-Verhältnis im Praxis- und Klinikalltag ist. Ein Buch für Ärzte verschiedener medizinischer Fachgebiete und Psychologen, das darüber hinaus alle Berufsgruppen in der Sozial- und Integrationsarbeit anspricht. Ausgehend von den aktuellen Erkenntnissen der internationalen Migrationsforschung stehen kultur-, sozial- und anthropologische Aspekte mit praktischen Handlungsempfehlungen zur kultursensiblen und gleichberechtigten Arzt-Patienten-Beziehung im Vordergrund. Dies wird u.a. in unserem Beitrag in diesem Sammelband deutlich:

 

'Krankheitsverständnis und kultursensible Kommunikation.' Solmaz Golsabahi-Broclawski, Artur Broclawski, Alma Dreković. 

 

                                                                                                        Düsseldorf, im März 2020, Alma Dreković 


TAGUNG FÜR MEDIZINER UND PSYCHOLOGEN 01/2019 

 

In Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Institut für Transkulturelle Kompetenz findet eine Tagung für Ärzte und Psychologen am 19.01.2019 in Bielefeld statt: Hochbegabung - Fluch und Segen. Anmeldung per Mail erforderlich. Ich referiere zum Thema 'Hochbegabung im Erwachsenenalter'.

 

                                                                                                                              Bielefeld, im Januar 2019, Alma Dreković


 

INTERNATIONAL CONFERENCE ON WOMEN, SAFETY AND HEALTH, 08/2019 

 

In Zusammenarbeit mit dem Medizinischen Institut für Transkulturelle Kompetenz findet auf der 'International Conference on Women, Safety and Health in Asia' ein Vortrag zum Thema weibliche Hochbegabung im Kontext der Medizin statt. Unterlagen zum Vortrag gibt es gerne auf Anfrage.

 

                                                                                                                     Kathmandu, im August 2019, Alma Dreković